MRGN

Maßnahmenplan für multiresistente gramnegative Erreger (MRGN) in Gesundheits-/Pflege- und Betreuungseinrichtungen  PDF Datei

weiterlesen ...

Ein Teil dieser Bakterien bildet Enzyme mit erweitertem Wirkspektrum, die auch Reserveantibiotika aus der Gruppe der Betalaktame spalten und damit inaktivieren (engl.: „Extended Spectrum Beta-Lactamases“; abgekürzt ESBL). ESBL-Bildner (v.a. E. coli aber auch andere Darmbakterien und sogenannte „Nonfermenter“) werden auch außerhalb des Krankenhauses in der Allgemeinbevölkerung nachgewiesen [in Europa in 3-6%; Karanika S. et al. […]

weiterlesen ...

Aufgrund der Vielzahl möglicher Resistenzmechanismen hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch Institut, Berlin, für MRGN eine Einteilung vorgeschlagen, die sich an der Empfindlichkeit der Bakterien gegen 4 Antibiotikaklassen orientiert.  Die dafür maßgeblichen Antibiotikaklassen (Piperacillin, Cephalosporine mit breitem Wirkspektrum, Fluorchinolone und Carbapeneme) sind diejenigen, die bei Erwachsenen mit schweren Infektionen durch gramnegative […]

weiterlesen ...

Die meisten Bakterien, die bei Menschen Infektionen auslösen können, lassen sich im mikrobiologischen Labor mit Hilfe der Gramfärbung in grampositive und in gramnegative Bakterien unterteilen. Im Unterschied zu MRSA (grampositiv) werden multiresistente gramnegative Erreger (abgekürzt: MRGN) vor allem im Darm der Patienten gefunden. Viele der hier nachgewiesenen Bakterien gehören zu den Enterobakterien (z.B. Escherichia coli, […]

weiterlesen ...